Inhalt | Volkstümliche Monatsschrift für Nordwestböhmen. Herausgegeben vom Nordwestböhmischen Gebirgsvereins-Verband in Teplitz-Schönau. 27. Jahrgang 1906.
Heft 5, Mai, S. 105-108
Heft 6, Juni, S. 129-134
Heft 7, Juli, S. 153-157
Heft 8, August, S. 187-194
Heft 9, September, S. 206-208
Heft 10, Oktober, S. 234-239
Heft 11, November, S. 269-274
Vorstellung sehr vieler Steinkreuze aus Nordwesböhmen aber auch einiger einiger weniger Kreuze aus Sachsen, Bayern und das Kreuz an der Marienkirche in Berlin. Eine Bildertafel auf S. 133
Wilhelm Franz: Zur Geschichte der alten Steinkreuze, Ruhekreuze und Marterln. Erzgebirgszeitung. XXVII. Jahrg. Auch Separatabdruck S.31.
Das 24. Mal, auch ein Jubiläum, ergreift Wilhelm das Wort in dieser Frage, diesmal einleitend mit einer Polemik gegen den Pfarrer Helbig in Groitsch bei Leipzig, welcher die Ansicht vertritt, dass die Steinkreuze, die er im sächsischen Gebiete kenne, zumeist Grenzsteine für die Grenzen der Bistümer Merseburg, Naumburg und meißen seien, gegen welche Wilhelm wohl mit trefflichen Gründen den Beweis erbringt, dass seine Ansicht die richtige sei, derzufolge man es mit Sühnekreuzen für Totschlag, Mord u.ä. zu tun habe. Ferner beschreibt er eingehend 37 weitere Steinkreuze in verschiedenen Gegenden Böhmens und der benachbarten Gebiete, deren Abbildungen auf einer Figurentafel beigegeben sind. Wilhelm verfügt noch über reiches Materiale in der Streitfrage über den Ursprung und Zweck der Steinkreuze, das er gelegentlich zu veröffentlichen verspricht. Endlich ersucht er alle, die an dieser Frage Interesse haben, ihn durch Einsendung von Nachrichten über das Vorhandensein solcher Kreuze in seinen Bestrebungen zu unterstützen
Dr. Ad. Horcicka.
(Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen, XLVI.Jahrgang, Prag 1907, S.16)
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