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Bildstöcke und Kruzifixe in den Vorstädten

Im Hamburger Stadtbild veränderte der Festungsausbau um 1600 das Umfeld der Stadt immens. Zahlreiche Gebäude, Gewerbebetriebe, Gärten und Felder wurden geopfert um die umfangreichen Pläne der Festungskommandeure zu realisieren.

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Zu den Objekten, die in dieser Zeit geopfert wurden gehören auch einige stadtnahe Friedhöfe, wo Kruzifixe und Bildstöcke entfernt werden mußten. In dieser Stadtansicht sind, auf Grund der Proportionen, die diversen Objekte nur skizzenhaft angedeutet.

Autor/Künstler: Hogenberg, Franz
Werk: Hamburg - Vogelschauplan von Südwesten
Datierung: ca. 1588
Bildquelle: Aus: Georg Braun und Franz Hogenberg, »Civitates orbis terrarum«, Band 4, Köln 1588


Holzkreuz am Ufer

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In einer separaten Zeichnung der Stadtansicht sind Trachtenbilder vor der Stadt eingefügt. In der linken Illustration findet sich zwischen dem dargestellten Paar ein Holzkruzifix im Bildhintergrund dargestellt. Der reale Standort ist allerdings nicht exakter bestimmbar, da er nicht im Bezug zum Hauptbild steht.

Autor/Künstler: Diricks van Campen, Jan
Werk: Hamburg - Ansicht von Nordwesten mit Widmung und Trachten
Datierung: ca. 1610
Bildquelle: Sammlung: Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Graphische Sammlung



Sühnekreuze & Mordsteine