Deutschland Hessen Odenwaldkreis

Wald-Amorbach / OT von Breuberg

PLZ: 64747

GPS: N 49° 50,479', O 9° 01,379'

Standort: Am alten Kirchweg nach Sandbach, etwa 5m oberhalb des Weges.

Größe / Material: 110:22:20 / Sandstein

Geschichte: Ein verstümmeltes Steinkreuz, dem beide Arme fehlen. Das erhabene Symbol auf der Vorderseite wird von Azzola als Armbrustpfeil interpretiert.
Die Deutung als vorchristliches Steinmal ist mit der Identifizierung als fragmentiertes Steinkreuz hinfällig geworden.

Sage: 1. Das Kreuz soll an einen 1820 an einer Spinnerin verübten Mord erinnern.
2. Das Kreuz wird mit einem nahe gelegenen "Hexentanzplatz" in Verbindung gebracht.
3. Der Stein stammt aus einer Zeit, als die Menschen noch eine Göttin Berchta glaubten, die ja auch die Spinnerin genannt wurde.
4. Das Kreuz stammt aus dem 30jährigen Krieg, in der Nähe soll ein weiteres gestanden haben.

Quellen und Literatur:
recherchiert und bebildert von Gesine Weber, Untere Denkmalschutzbehörde Kreis Offenbach und Rudolf Wild, Annweiler-Queichhambach


Sühnekreuze & Mordsteine