Deutschland Nordrhein-Westfalen Rhein-Sieg-Kreis

Niederdollendorf / OT von Königswinter


Rückseite

PLZ: 53639

GPS:

Standort: Rheinisches Landesmseum Bonn.

Größe / Material: Lothringer Kalkstein

Geschichte: Durch Zufall wurde der Stein im Jahre 1901 auf dem Gelände einer Ziegelei ausgegraben. Die Deutungen des Steines gehen weit auseinander. Im Rheinischen Landesmuseum wird er als "Fränkischer Grabstein aus dem 7. Jh." beschrieben. Brast (1970) deutet ihn als heidnischen Bildstein, der die Ermordung des Missionars Bonifatius darstellt.

Sage:

Quellen und Literatur:
Brast, Werner - Der Bildstein von Niederdollendorf, in: Festschrift zum Hundertjährigen Bestehen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte 1869-1969, Zweiter Teil: Fachwissenschaftliche Beiträge, Berlin 1970, S.244-148
recherchiert von Benno Lux, Lünne
Bildquellen: Rheinisches Landesmseum Bonn



Der Bildstein von Niederdollendorf
von Werner Brast

Tafel XXII Abb.1

Tafel XXII Abb.2

Tafel XXIII Abb.4

Tafel XXIII Abb.5

Tafel XXIII Abb.6

Tafel XXIII Abb.7

Tafel XXIV Abb.8

Tafel XXIV Abb.9

   Von Prof. Kurt Böhner 1) wird der sogenannte "Fränkische Grabstein von Niederdollendorf" ausführlich beschrieben und gedeutet als Grabstein für einen germanischen Krieger. Ein Beweis für diese Deutung wird m.E. nicht gegeben.
   Durch Zufall wurde der Stein im Jahre 1901 auf dem Gelände einer Ziegelei ausgegraben und in einem Bericht von H. Lehner 2) erstmalig erwähnt. Es wurde ein fränkischer Friedhof erkannt und Prof. Böhner schreibt: "Aus den Aussagen der Finder geht hervor, daß der Friedhof aus orientierten Gräbern bestand, die z.T. mit Steinplatten eingefaßt und abgedeckt waren. Neben den Gräbern mit Beigaben sind auch beigabenlose Gräber bezeugt. Innerhalb eines beigabenlosen Grabes wurde unser Stein gefunden."
   Die Beigaben in den Gräbern lassen auf das 6. bis 7. Jahrhundert schließen. Im allgemeinen sind Gräber mit Beigaben als nicht christliche anzusehen, jedoch muß man für den Friedhof in Niederdollendorf annehmen, daß trotz der Grabbeigaben die Beigesetzten schon Christen waren. Erhärtet wird die Annahme durch die Richtung der einzelnen Grabstellen. Zweifelhaft ist nach Böhner, ob der Friedhof überhaupt zu einer Siedlung gehört, eine Frage, deren Beantwortung von großer Wichtigkeit wäre, wie wir später feststellen werden.
   Der Stein, der ganz sicher keine Grabbeigabe war, ist, beachtet man die Beigaben der übrigen Gräber, in seiner Datierung ungenau. Er ist eben nur vergraben worden. Da der Stein einen großen Zapfen hat, dadurch drehbar gewesen sein kann, ist wahrscheinlich, daß er auf 2Steinplatten" gestanden hat. Der äußerlich sehr gut erhaltene Stein zeigt keine Verwitterungsschäden; er hat also nicht lange im Freien gestanden, sondern ist sehr bald vergraben worden. Die beiden Bildseiten zeigen besondere Vorgänge. Die sonst gezeigten Kreuze fehlen, wodurch mit Sicherheit anzunehmen bzw. bewiesen ist, daß es sich um keinen christlichen Grabstein handeln kann sondern um einen Gedenk- oder Bildstein.
   Die bildliche Darstellung (s. Tafel XXII, Abb.2) zeigt auf der einen Seite einen bärtigen und kahlköpfigen Mann, dessen rechte Hand etwas noch zu bestimmendes an seinen Kopf hält. Die drei Köpfe der sich um Haupt und Körper windenden einköpfigen Schlangen zeigen, daß der Mann von drei d.h. allen Seiten angegriffen wird. Die Schlangen, die in christlicher Zeit das Böse und Unheilvolle verkörpern, symbolisieren, daß es sich hierbei um einen heidnischen Angriff handelt. Diese Annahme wird noch durch den gut erkennbaren Sax bestätigt. Dieser, als germanischsächsisches Hiebmesser bekannt, wird übertrieben groß dargestellt und mit der linken Hand abgewehrt. Der hier tätige Künstler hob den Sax ganz eindeutig in den Vordergrund. Die gut dargestellten, bekannten Bronzebuckel lassen jeden Zweifel beiseite.
   Eine gut erkennbare Feldflasche im Vordergrund läßt den Schluß zu, daß sich der Mann auf Reisen befindet; wie und wodurch sollte man es besser zum Ausdruck bringen. Die Schuhe allein genügten dem Künstler nicht als Andeutung einer Reise. Daß der Mann Schuhe, und zwar große Schuhe trägt, ist deutlich und die seitliche Fußstellung deutet die Bewegung an. Die Annahme, die Reiseflasche sei eine Grabbeigabe für einen Krieger, der im Grabe steht, ist also irrig. Die Darstellung des Sax und der Feldflasche auf dem Bildstein ist nicht als bildliches Grabbeigabe-Verzeichnis anzusehen.
   Kann man sich einen germanischen Krieger vorstellen, der seine Kampfwaffe am verkehrten Ende und dann noch als Linkshänder festhält? Sicher ist der Mann also kein bewaffneter Germane, auch kein Heide oder Sachse, der im Grabe steht; im Gegenteil, er ist ein auf Reisen befindlicher Christ, der von allen Seiten vom Bösen - von Heiden - angegriffen und mit der markanten Hiebwaffe erschlagen wird. Selbst waffenlos kann er nur versuchen, sich mit seinen bloßen Händen zu schützen.
   Zu den drei Schlangen schreibt Böhner, daß sie nicht als Leichenbänder anzusehen seien. Baum und Coutil haben mit Recht betont, daß die Tiere bestrebt seien "den Krieger und seinen Sax zu verschlingen". Ferner heißt es: "Da diese ihre Tätigkeit mit großer Deutlichkeit dargestellt ist, darf man in den Schlangen die uralten Geschöpfe der Erdentiefe und des Grabes sehen". Wir denken daher an einen todbringenden Überfall.
   Da der Mann vermutlich überrascht wurde und demzufolge wehr- und waffenlos ist, kann er sich nur mit den Händen erwehren. Über seinen Kopf hält er schützend ein Objekt, während die linke Hand den Sax, der die heidnische Gewalt verkörpern soll, abwehrt. Der Sax mußte mit der mit Bronzeknöpfen verzierten Scheide gezeigt werden, weil eine blanke Waffe nicht so eindeutig darzustellen wäre. Zunächst ist es nur eine Annahme, daß es sich um ein Buch handelt, welches den Kopf schützen soll. Ein Kamm ist es auf keinen Fall und in dieser Situation auch widersinnig, denn das Haupthaar fehlt dem Manne. Sicher hätte es sonst der Künstler darstellen können, zumal ihm die Absicht, den Bart kenntlich zu machen, vortrefflich gelungen ist. Der Künstler muß ein vorbildlicher Bildhauer und, wie Böhner schreibt, ein germanischer Bildhauer, der aus der Holztechnik hervorgegangen ist, sein. Auch Lehner schreibt 3): "Von Haaren ist freilich auf dem Kopfe des Mannes nichts zu erkennen. Der Künstler wollte also einen Alten mit Bart und ohne Kopfhaar zeigen, was auch ohne Frage gut gelungen ist."
   Der Mann ist bekleidet mit einem langen, seltenen Gewand. Der linke Arm läßt erkennen, daß die Bekleidung lange Ärmel, sogar noch einen Umschlag mit Streifen und Borte hat. Das Gewand selbst wird durch zwei senkrechte Streifen, vermutlich Spitzenbänder, betont. Am Hals verbindet ein Querstreifen ähnlich einer Halskrause die Bortenbänder. Es ist also auf keinen Fall ein germanischer Krieger, sondern ein alter christlicher Herr in kirchlichem Gewand. Weiter schreibt Lehner: "Ein Skulpturendenkmal, welches ... zu den größten Merkwürdigkeiten unserer Sammlung gehören dürfte" und weiter, "und so halte ich es für nützlicher, das Denkmal möglichst rasch in zuverlässiger Beschreibung und Abbildung bekannt zu machen." 4) Lehner hatte erkannt, daß ein selten schönes Denkmal vorliege, das aber nirgends einzuordnen sei. Er kannte keinen Vergleichsstein. Er überließ also dem Spürsinn des Betrachters, etwas Passendes zu finden.
   Wenn das Bildwerk gedeutet werden soll, so wird ein alter, bärtiger, waffenloser, auf Reisen befindlicher Herr gesucht. Dieser Herr trägt Schuhe und ein auffallendes, mit Borten besetztes Gewand, vermutlich ein Priestergewand. Er wird von allen Seiten von Heiden tödlich angegriffen. Der Vorgang hat sich nach dem siebenten Jahrhundert, wegen der fehlenden Grabbeigaben, zugetragen.
   Am Ende seiner Ausführungen kommt Böhner zu dem Ergebnis, daß es sich um ein merkwürdiges Monument handele, welches zur Vorsicht mahne, und daß man annehmen müsse, daß der in der damaligen Zeit so seltene und kostbare Grabstein nur auf dem Grabe eines vermögenden Mannes gestanden haben könnte. Er ist ein denkwürdiges Monument, in dessen Bildern die Begegnung zweier Epochen unserer Vorzeit Gestalt gewonnen hat. Soweit Böhner.
   Tatsächlich ist der Bildstein ein denkwürdiges Monument zweier Epochen. Die andere Seite des Steines ist ebenfalls künstlerisch gestaltet. Es waren also erhebliche finanzielle Mittel für seine Herstellung erforderlich. Ein kleinbäuerlicher Germane oder Krieger, wie Böhner annimmt, scheidet daher aus. Es sind auch zwei verschiedene Personen unter verschiedenen Umständen dargestellt. Der eine Mann, groß dargestellt, wird angegriffen und vermutlich erschlagen. Der andere Mann, auf der Rückseite des Steines (Tafel XXII, Abb.2), kann der Täter sein.
   Ich nehme an, auf dem Stein ist Bonifatius dargestellt in dem Moment, in dem er sein Martyrium erhält. Am 5. Juni 754 wurde der Missionar Bonifatius bei Dokkum in Friesland mit 52 seiner angelsächsischen Gefährten von Heiden erschlagen. Ein Augenzeuge berichtet, er hob schützend sein Evangelienbuch über den Kopf und erhielt den tödlichen Streich 5). Die Darstellung auf dem Stein (Tafel XXII, Abb.1) zeigt diesen Moment. Das Buch liegt flach auf dem Kopf, es ist daher nur der Buchrücken mit den Einbandwülsten erkennbar. Das Original dieses Buches (Tafel XXIII, Abb.4) wird in Fulda im Dom-Museum aufbewahrt und hat die Einhiebe. Am Tatort in Dokkum zeigt ein Denkmal (Tafel XXIV, Abb.8), wie das Buch, allerdings mit beiden Händen, über den Kopf gehalten wird. Dieses Denkmal ist neuzeitlich und zeigt symbolisch die Würde des Mannes, hier jedoch mit Kopfhaaren. - Die Datierung des Steines wird durch das Tat-Datum annähernd bestätigt.
   Die andere Seite des Bildsteines (Tafel XXII, Abb.2) zeigt den Mörder. Er ist als heidnischer Priester-Häuptling dargestellt. Der Strahlenkranz auf dem Kopf zeigt die Heiden-Heiligkeit der Person. Auf der Brust ist ein Kreis zu sehen. Bisher wurden Kreise als das heidnische und germanische Zeichen für Sonne gedeutet. Da der Stein in christlicher Zeit gefertigt wurde, sollte ein Lichtgott oder -Häuptling, ein Sonnen-Verehrer-Priester gezeigt werden. Der Speer zeigt die außergewöhnliche Stellung des Täters. Es ist kein gewöhnlicher Sachse oder Heide, sondern ein Anführer, ein Häuptling. Der Gedanke, den Speer einzumeißeln, bzw. darzustellen, kam dem Künstler sicher erst während der Arbeit, denn eine Linie durchschneidet den Speer. Diese muß schon vorhanden gewesen sein, als ihm der zuvorgenannte Gedanke kam. Sicher hatte der Künstler Bedenken, ob der Strahlenkranz ausreiche, die besondere Stellung der Person zu verdeutlichen. Es war damals sehr wichtig, die hohe Stellung des Täters zu betonen, und Bonifatius brauchte die ungefähre Gleichstellung der Person; es wurden ja noch 52 seiner Gefährten niedergemetzelt.
   Der dargestellte Täter hat in der rechten Hand die Mordwaffe, den Sax. Diese Darstellung ist nicht gelungen, weil die x-förmigen Linien zur monumentalen Unterstreichung der Person unbedingt erforderlich waren. Der Künstler war sich nicht einig, was wichtiger sei, Speer oder Sax. Der Speer steht auch hinter der Hand und soll nur Macht anzeigen. Die dünne Linie unter den Fußsohlen zeigt die Abgrenzung zur finsteren Unterwelt, die durch das bekannte germanische Flechtband dargestellt wird.

Abb.1: Der Bogenschütze Agili verteidigt sein haus. Aus Thomas Marcotty: “Bogen und Pfeile” Nymphenberger Verlag.

   Die Seitenfelder können einmal durch die runen-ähnlichen Zeichen (Tafel XXIII, Abb.6) den Eingang zur Unterwelt zeigen, während die Schlangen auf der anderen Seite (Tafel XXIII, Abb.5) als Trägerinnen unheimlicher Kräfte gedacht sind. Es sind einköpfige, lange, bandförmig eingerollte Schlangen. Daß diese als Abwehrzauber für den Stein selbst dienen sollen, ist wenig wahrscheinlich. Schaaffshausen schreibt 6) in einer anderen Deutung, daß die Schlangen eine heidnische, gottesdienstliche Bedeutung haben. Sie sind die Heidengott-Vertreter, Geschöpfe der Erdentiefe und des Grabes. Auch die sächsische Elfenbeinschnitzerei der Abb.1 zeigt einen Schlangenkopf, neben dem der Bogenschütze Agili sein Haus verteidigt. Er schickt tödliche Pfeile. Die Schlange bzw. der Schlangenkopf sollen die Verbindung zur Unterwelt verkörpern.
   Der Eingang zur Unterwelt selbst wird durch die geöffneten Vierecke gezeigt (Tafel XXIII, Abb.6) ebenso wie ein Türeingang gezeichnet oder dargestellt wird. Der Weg nach unten ist erkenntlich durch die stufenförmigen Absätze. Auch der Grabstein (Tafel XXIII, Abb.6) der Munetrud aus Mainz ist mit derartigen Treppenstufen versehen. Hier steht aber seltsamerweise der Absatz immer zur selben Seite. Es hätte in der Rundung sicher besser ausgesehen, wenn in der Mitte eine Teilung wäre, z.B. drei Stufen nach rechts und drei Stufen nach links, dann hätte es jedoch zwei Abgänge gegeben. Durch die einseitige Stufendarstellung sollte die unendliche Tiefe, der Abstieg zur Unterwelt gezeigt werden. Abb.1 vom Bogenschützen zeigt gleichfalls die Treppenstufen zur Unterwelt.
   Sicher hätte der Künstler ein richtiges Kreuz oder Christogramm anbringen können, jedoch zeigt die Oberseite (Tafel XXIII, Abb.7) keines. Warum? Anzunehmen ist nur eine gewisse Unsicherheit des Künstlers in Niederdollendorf. Bonifatius war zwar tot, aber er war nicht nur Missionar sondern auch Erzbischof. Dazu folgendes:
   Auf einem Schiff ist Bonifatius mit einem großen Gefolge den Rhein hinab zur Zuidersee gefahren und hat auf diesem Weg christianisiert. Bei Niederdollendorf ist heute eine Fähre und sicher war damals dort auch ein Anlegeplatz. Vielleicht wurde der Künstler auf dieser Hinfahrt durch Bonifatius erst getauft. Sicher ist, daß Bonifatius jedesmal in Niederdollendorf vorbeikam. Mönche haben den Leichnam zuerst nach Utrecht getragen. Er wurde dann nach Mainz geholt. Daß bei diesem Transport 7) der Wasserweg benutzt wurde, ist bekannt und schon aus Sicherheitsgründen zweckmäßig, aber auch der Landweg von Utrecht nach Mainz führt an Niederdollendorf vorbei. Die Überführung nach Fulda erfolgte erst später.
   Der Künstler hat den Vorgang auf seine Art, nämlich heidnisch, auf diesem Bildstein festgehalten. Man war gewohnt, daß Bonifatius heilige heidnische Bäume, sogar ganze Götterhaine ungestraft zerstören konnte. Der Gott der Christen war stärker. Nun aber, als der Erzbischof einschließlich 52 Mann Gefolge ungestraft erschlagen wurde, bestand für den Künstler, den gläubigen Heiden und jüngst getauften Christen, keine Veranlassung mehr, christliche Zeichen an diesem Bildstein anzubringen. So zeigt die obere Ansicht wieder die Sonne mit den Himmelsrichtungen an, die Diagonalkreuze gleichen der Jahresteilungsrune. Vielleicht sollte die Tatzeit, nämlich die Jahresmitte, gezeigt werden. Der Mord geschah im Juni 754.
   Der Niederdollendorfstein ist also ein Bildstein, der die Tat und den Täter zeigt. Der Stein hat nur kurze Zeit gestanden. Es sind keine Verwitterungsschäden zu erkennen. Trotz seines guten Zustandes wurde der Stein unbeschädigt beseitigt, bzw. vergraben. Man wollte keine Erinnerung an diese unheilvolle Tat, vielleicht weil der als Licht-Gott, -Priester oder -Häuptling Dargestellte noch unter den Lebenden weilte, vielleicht aber auch, weil die inzwischen christianisierte Bevölkerung die Darstellung der Ermordung ihres Heiligen und die Glorifizierung seines Mörders nicht mehr sehen wollte.
   Vielleicht hat man einige oder alle seine toten Gefährten in Niederdollendorf begraben. Es wurde von Böhner 7) erwähnt, daß es zweifelhaft sei, ob der Friedhof zur Siedlung gehöre.
   Böhner hat Recht. Es ist ein denkwürdiges Monument, in dessen Bildern die Begegnung zweier Epochen unserer Vorzeit Gestalt gewonnen hat. Die Ansicht aber, daß es sich um einen sich kämmenden germanischen Krieger handelt, dürfte widerlegt sein.

Anmerkungen:
1) Germania 28. 1944-50. Pag.63-75.
2) Bonner Jahrbuch 107, 1901, Pag.223-230.
3) Bonner Jahrbuch 107, 1901, Pag.225.
4) Bonner Jahrbuch 107, 1901, Pag.224 und 227.
5) J.Ch.A. Seiters, Bonifacius, der Apostel der Deutschen, Mainz 1845, Pag.544.
6) Bonner Jahrbuch 44/45, 1868, Pag.85-162.
7) Simon, Leben des heiligen Bonifazius, Berlin 1863, Pag.78ff.
8) Germania 28, Pag.63.

(Festschrift zum Hundertjährigen Bestehen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte 1869-1969, Zweiter Teil: Fachwissenschaftliche Beiträge, Berlin 1970, S.244-148)


Sühnekreuze & Mordsteine